Stoizismus für Anfänger
Der Stoizimus ermöglicht einen völlig neuen Zugang zu sich selbst, ein besseres und tieferes Verständnis der eigenen Persönlichkeit mit allen Stärken und Schwächen. Gleichzeitig hilft er sich positiv weiterzuentwickeln und sein eigenes Profil zu schärfen.
Die antike Philosophie des Stoizismus ist Jahrtausende alt, jedoch aktueller denn je zuvor. Das Leben im Zeitalter der Digitalisierung wird stetig hektischer und komplexer. Menschen sollten lernen, den Überblick zu behalten, mit ihren Kräften haushalten und sich die Zeit nehmen, um die richtigen Entscheidungen zu fällen.
Die Antwort auf die heutigen Herausforderungen heisst *Stoizismus*. Diese Lehre vermittelt unerschütterliche Gelassenheit und Stressresistenz zu entwickeln. Die Ursprünge dieser Philosophie geht ins 3. Jahrhundert vor Christus auf Zenon von Kition zurück. Von seiner Lehre ist jedoch so gut wie nichts mehr bekannt. Für die heutige Bedeutung des Stoizimus werden die Lehren der Philosophen Seneca, Epiktet und Marcus Aurelius herangezogen. Sie sprachen von vier relevanten Tugenden: die Klugheit, die Tapferkeit, die Gerechtigkeit und die Besonnenheit. Diese Tugenden helfen sich von kurzfristigen emotionalen Situationen nicht mitreissen zu lassen und stets sachlich zu bleiben. Ziel ist es eine positive Grundstimmung zu entwickeln, um sich von nichts aus der Bahn werfen zu lassen sowie mental und körperlich gesund zu bleiben.
Der Ratgeber Stoizismus für Anfänger ermöglicht verständlich, unterhaltsam und strukturiert den Einstieg in die Prinzipien des Stoizismus. Neben geschichtlichen Hintergründen wird das stoische Mindset anschaulich beschrieben, um das Wissen gleich anwenden und in den Alltag integrieren zu können.
Der tägliche Stoiker
Wie findet man das wahre Glück? Wie lässt sich Erfolg wirklich bemessen? Und wie geht man mit den Herausforderungen des Alltags wie Wut, Trauer und der Frage nach dem Sinn des Ganzen um? Was grosse Geister wie George Washington, Friedrich der Grosse, Weltklassesportler oder Top-Performer längst für sich entdeckt haben, liegt mit «Der tägliche Stoiker» erstmals gesammelt vor.
New York Times-Bestsellerautor Ryan Holiday und Stephen Hanselman haben das Wissen der Stoiker in 366 zeitlose Lektionen verpackt und zeigen, dass die Philosophie des Stoizismus nicht nur zeitlos, sondern gerade für unsere hektische und unsichere Zeit ein Segen ist. Weisheit, Mut, Gerechtigkeitssinn und Selbstbeherrschung sowie Gelassenheit lassen sich erlernen und helfen uns, in der zunehmenden Komplexität unserer Welt zu bestehen. Die uralten Weisheiten der Stoiker, gesammelt und kommentiert, unterstützen bei diesen alltäglichen Herausforderungen.
Ryan Clark Holiday (* 16. Juni 1987) ist ein US-amerikanischer Marketingexperte und Autor. Er wurde bekannt für seine Bücher, die er mit unkonventionellen Methoden vermarktet. Besonders bekannt ist er für seine Bücher und Produkte zum Thema Stoizismus, insbesondere zur Philosophie des römischen Kaisers Marcus Aurelius.
Der Autor schmiss mit 19 Jahren das College und wurde Werbestratege und Bestsellerautor. Er war viele Jahre Marketingleiter bei dem Textilunternehmen American Apparel und berät Weltklasseunternehmen wie Twitter, Youtube oder Google. Die Lebensweisheiten seiner Bestseller sind unter internationalen Sportikonen, Fernsehstars und Politikern längst Kult.
Marcus Aurelius Meditations
Die tagebuchartigen Aufzeichnungen des Marcus Aurelius, des letzten römischen Kaisers des Goldenen Zeitalters, sind eine einzigartige Verbindung von Lebenserfahrung und philosophischer Einsicht. In verschiedenen Militärlagern hielt er fest, was ihm das Leben und seine Vorbilder über die stoische Weisheit gelehrt hatten: Menschlichkeit und Toleranz, Bescheidenheit und Respekt, Klugheit und Vernunft gehören zu den Tugenden, die er sich selbst – und der Nachwelt – empfiehlt. Aurelius’ Aphorismen und Reflexionen zählen zu den eindrucksvollsten Texten der Weltliteratur. Diese besondere Hardcover-Ausgabe mit Silberfolienprägung enthält die klassische Übersetzung von Charles Reginald Haines.
«Du hast Macht über deinen Geist – nicht über äussere Ereignisse. Erkenne das, und du wirst Stärke finden. » Marcus Aurelius
Marcus Aurelius (* 26. April 121 in Rom als Marcus Annius Catilius Severus; † 17. März 180 in Vindobona oder Sirmium) war von 161 bis 180 römischer Kaiser und als Philosoph der letzte bedeutende Vertreter der jüngeren Stoa. Als Princeps und Nachfolger seines Adoptivvaters Antoninus Pius nannte er sich selbst Marcus Aurelius Antoninus Augustus. Mit seiner Regierungszeit endete in mancherlei Hinsicht eine Phase innerer und äusserer Stabilität und Prosperität für das Römische Reich, die Ära der sogenannten Adoptivkaiser. Marcus Aurelius war der letzte von ihnen, denn in seinem Sohn Commodus stand ein leiblicher Erbe für die Herrscherfunktion bereit.
Zeit der Abschiede
Da ist diese Zeit im Leben, in der sich die Abschiede häufen: von Träumen, Gewohnheiten und Gewissheiten, von Vertrauten, Partnerinnen, Freunden – und von jenen Menschen, die uns geprägt und am längsten begleitet haben, unseren Eltern. In dieser Lebensphase löst sich die Zuversicht auf, dass alles weitergehen werde wie bisher.
«Am Schreibtisch meines Vaters blicke ich mich um. Hinter mir die Lateinbücher, Cicero, Vergil, Cäsar: Der Gallische Krieg. Blicke ich nach vorne, sehe ich Fotos von Jutta und mir. Ich sehe den Spruch an der Wand, den er liebte: Wenn die Kinder klein sind, gib ihnen ein Nest; sind sie gross, gib ihnen Flügel. Und ich denke zurück und nach vorn und verstehe: Trauer gehört zum Leben, weil Abschied zum Leben gehört. Beides ist Teil der menschlichen Erfahrung, es gibt kein Leben ohne Abschied und Trauer. Sei dankbar, für alles, für die gesamte menschliche Erfahrung, lasse sie also zu, und nimm dir Zeit, und nimm die Abschiede und die Trauer wahr und nimm sie an, denn nur so kannst du das ganze Leben wahrnehmen und annehmen und leben … Trauer ist nichts Schlimmes, Trauer ist unsere Antwort auf etwas Schlimmes.»
Klaus Brinkbäumer (* 27. Januar 1967 in Münster) ist ein deutscher Journalist. Von Januar 2015 bis Oktober 2018 war er Chefredakteur des Nachrichtenmagazins Der Spiegel und Herausgeber von Spiegel Online. Von Januar 2021 bis April 2024 war er Programmdirektor des MDR in Leipzig.
ADHS
Alles auf einmal, und zwar jetzt!
Sind plötzlich alle hyperaktiv geworden? Immer mehr Menschen entdecken aktuell ihre ADHS und tauschen sich darüber auf Social Media aus. Doch während die Diagnosezahlen ein Rekordhoch erreichen, toben hitzige Debatten um das Störungsbild, das mal als Defizit bewertet, mal als Superkraft gefeiert wird. Theo Parker ist Psychologe und selbst seit über zehn Jahren mit ADHS diagnostiziert. Er geht dem Phänomen mit wissenschaftlicher Neugier und radikaler Ehrlichkeit auf die Spur – wobei er ganz nebenbei unser Verständnis von psychischer Störung auf den Kopf stellt.
Die Zahl der ADHS-Diagnosen hat sich in den letzten 15 Jahren verdoppelt. Termine bei Spezialambulanzen sind oftmals mit jahrelangen Wartezeiten verbunden, während in den sozialen Netzwerken Selbstdiagnosen geteilt und angeregt werden. Ist ADHS also eine lange nicht ernst genommene neuronale Entwicklungsstörung oder doch Hype-Diagnose und Symptom unserer Zeit? Als Psychologe und Betroffener diskutiert Theo Parker die Frage vor dem Hintergrund seines Wissens und seiner eigenen Erfahrungen. Er gibt erstaunliche Einblicke in die Diagnosepraxis und Wirkungsweise von Medikamenten, nimmt aber auch den gesellschaftlichen Zusammenhang in den Blick. Wie viel hat ADHS mit biologischen Eigenheiten zu tun – und wie viel mit den Lebensumständen und Mechanismen der Leistungsgesellschaft? Stimmt es, dass ADHS-Gehirne "anders verdrahtet" sind? Und warum identifizieren sich so viele Menschen derart stark mit ihrer Diagnose? Dieses Buch hinterfragt, was wir über ADHS zu wissen glauben – und verschafft Durchblick, wenn im Kopf mal wieder alles auf einmal passiert.
Theo Parker ist Diplompsychologe und arbeitete zuletzt therapeutisch in der forensischen Psychiatrie in Brandenburg. Zudem schreibt als freier Journalist über Psychologie und Hirnforschung. Seine Artikel erschienen u.a. bei Psychologie Heute, Gehirn & Geist, Scientific American Mind und online bei Spektrum der Wissenschaft und der ZEIT. 2016 gewann er den Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus in der Nachwuchskategorie.
Wie Kommunikation im Autismus-Spektrum gelingt
Anika Moradin
978-3-432-12047-8
Wie Kommunikation im Autismus-Spektrum gelingt
Menschen im Autismus-Spektrum stossen oft auf Schwierigkeiten im Umgang mit neurotypischen Menschen, weil etwa ihre Art, Dinge wortwörtlich zu verstehen und sehr ehrlich zu antworten, häufig auf Ablehnung stösst. Eltern und Freunde möchten helfen, müssen jedoch zuerst verstehen, wie diese Kommunikationsschwierigkeiten entstehen und wie sie gelöst werden könnten. Anika Morandin, Logopädin gibt im vorliegenden Buch wertvolle Werkzeuge und praktische Hilfen für den Alltag an die Hand. Konkrete Anleitungen, wie Kommunikationsbarrieren abgebaut und Missverständnisse vermieden werden können. Anhand von Fallbeispielen und Erfahrungsberichten werden erfolgreiche Strategien veranschaulicht, um zu zeigen, wie diese Methoden in der Praxis angewandt und optimiert werden können.
Weiter soll das Buch dazu beitragen, Empathie und Verständnis zu fördern: Authentische Geschichten und Berichte von Personen im Autismus-Spektrum können dabei helfen, sich leichter in deren Perspektive hineinzuversetzen. Dies schafft ein Bewusstsein für die emotionalen und sozialen Herausforderungen, vor denen autistische Menschen im Austausch mit anderen tagtäglich stehen, und zeigt auf, wie Rücksichtnahme in der Kommunikation umgesetzt werden kann.
Der Ratgeber richtet sich an Fachleute wie Lehrkräfte, Therapeuten und Sozialarbeitende ebenso an Angehörige von autistischen Personen und die Betroffenen selbst. Er bietet praxisorientierte Leitfäden und Werkzeuge, um die eigene Kommunikationskompetenz zu verbessern und kontinuierliches Lernen und Weiterbilden im Bereich Autismus und Kommunikation zu fördern.
Anika Morandin hat als Logopädin, Autismus- und Mutismustherapeutin in verschiedenen Praxen gearbeitet und die Frühförderstelle der Lebenshilfe e. V. unterstützt. Als Lehrlogopädin an der amt-Gesundheitsakademie in Recklinghausen Vest bildet sie Logopäden, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten aus. Sie ist Fachkraft für Unterstützte Kommunikation und hat einen Abschluss in Pädagogik und Kinderpsychologie sowie in Traumatherapie und Traumapädagogik.
Trennung
Leben Sie und Ihr Partner, Ihre Partnerin sich auseinander oder dominieren Streitigkeiten das Eheleben, kann eine Trennung als einziger Ausweg erscheinen. Der Ratgeber «Trennung» soll helfen, Ihren Standort zu bestimmen und Klarheit für die weiteren Schritte zu gewinnen.
Worauf sollten Paare achten, wenn sie sich – allenfalls auch nur vorübergehend – trennen? Was bedeutet eine Trennung finanziell, psychologisch, rechtlich? Welche Lösungen gibt es, wenn man Kinder hat? Wie löst man die Wohnsituation? Der Ratgeber beantwortet all diese Fragen, bietet anschauliche Beispiele und präzise Lösungsvorschläge.
Strittig geführte Trennungen, insbesondere vor Gericht, sind ausnahmslos destruktiv für die ganze Familie. Wenn Sie sich trennen, dann wenn immer möglich einvernehmlich und eigenverantwortlich. Es liegt an Ihnen und Ihrem Ehemann, Ihrer Ehefrau, nach einer Trennung eine neue Beziehungsebene zu finden, die für die gesamte Familie tragfähig ist. Dieser Ratgeber begleitet und unterstützt Sie auf diesem Weg.
Michael Bucher ist ein beratend und prozessierend tätiger Rechtsanwalt, Fachanwalt SAV Familienrecht, Mediator SAV und Collaborative Lawyer clp Schweiz. Seine Spezialgebiete sind das Familien- und Erbrecht, in denen er auch regelmässig referiert. Er verfügt über mehrjährige Erfahrung in verschiedenen Positionen am Bezirksgericht Hinwil, wo er unter anderem als nebenamtlicher Ersatzrichter und Vorsitzender der Schlichtungsbehörde in Miet- und Pachtsachen tätig war.
Simon Mettler ist ein beratend und prozessierend tätiger Rechtsanwalt, Mediator SAV und Collaborative Lawyer clp Schweiz. Seine Spezialgebiete sind das Familien- und Erbrecht, in denen er auch regelmässig referiert. Er verfügt über mehrjährige Erfahrung in verschiedenen Positionen am Bezirksgericht Hinwil, wo er unter anderem als nebenamtlicher Ersatzrichter und Vorsitzender der Schlichtungsbehörde in Miet- und Pachtsachen tätig war.
Arbeiten nach der Pensionierung
Irmtraud Bräunlich Keller
Urs Haldimann
978-3-03875-479-4
Arbeiten nach der Pensionierung
Wer sich mit dem Rentenalter beschäftigt, sieht sich mit zahlreichen Fragestellungen konfrontiert. Soll ich professionell weiterarbeiten oder ein freiwilliges Engagement übernehmen? Muss ich gar weiterarbeiten, um meinen gewohnten Lebensstil aufrechtzuerhalten?
Der vorliegende Ratgeber zeigt auf, worauf bei der verlängerten Erwerbstätigkeit zu achten ist. Er vermittelt praktische und rechtliche Ratschläge, um diesen Schritt erfolgreich zu bewältigen. Wie andere Länder steht die Schweiz vor den Herausforderungen einer alternden Bevölkerung und der Pensionierung geburtenstarker Jahrgänge. Die Tatsache, dass pensionierte Fachkräfte gesucht sind, stärkt unsere Vision einer aktiven, älteren Generation und verändert die Sicht auf veraltete Altersstereotypen. Der Ratgeber unterstreicht die Rolle älterer Menschen als wichtige Ressource für den Arbeitsmarkt und die Altersvorsorge. Sie bilden nicht nur in der Freiwilligenarbeit eine tragende Säule, sondern ihre Erfahrung, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten werden zunehmend wichtig für die Wirtschaft.
Der Ratgeber rückt das allgemeine Altersbild in einer sich wandelnden Gesellschaft in ein neues Licht. Unsere Botschaft ist klar: Wie jüngere Menschen leisten auch ältere Menschen einen wichtigen Beitrag an die Gesellschaft und an ein funktionierendes Zusammenleben.
Irmtraud Bräunlich Keller, lic. rer. pol., langjährige Arbeitsrechtsexpertin des Beobachters ist Autorin der Ratgeber «Neu in der Führungsrolle», «Arbeitsrecht», «Flexible Jobs», «Job weg», «Job gekündigt – Kann ich mich wehren?», «Mobbing am Arbeitsplatz – wie wehre ich mich», «Fair qualifiziert?», «Mutter werden – berufstätig bleiben», «OR für den Alltag», «Betreuung und Pflege im Alter» und «Arbeiten nach der Pensionierung»
Urs Haldimann, Sozialarbeiter und früherer Beobachter-Redaktor, gab 58-jährig seine Anstellung als Geschäftsleiter einer sozialen Institution auf. Er schrieb das Buch «Glücklich pensioniert» und leitet während vieler Jahre Seminare zur Pensionierungsvorbereitung.
Jeremias Gotthelf's Romane
Die wichtigsten Romane des Volksliteraten Jeremias Gotthelf (alias Pfarrer Albert Bitzius) im Diogenes Verlag neu aufgelegt. Den Auftakt zur neuen Zürcher Leseausgabe bilden die frühen Erzählungen «Die schwarze Spinne», sowie Gotthelfs Doppelroman über den harten Alltag eines jungen Bauern und seine Suche nach dem Glück «Uli der Knecht» und «Uli der Pächter».
Die Zürcher Leseausgabe ist eine sehr umfassende Leseausgabe. Es ist eine Ausgabe, die sich neu am Erstdruck orientiert und diesen Erstdruck sehr schonend an die Standardrechtschreibung anpasst. Man ist also sehr nah am Urtext. Dazu gibt es auch in jedem Band eine ausführliche editorische Notiz mit ein paar Lektürehinweisen und Deutungsansätzen.
Geplant sind 15 Bände mit Nachworten namhafter Autorinnen und Autoren wie Nora Gomringer, Monika Helfer, Peter von Matt und einem Glossar der schweizerdeutschen Ausdrücke. Herausgegeben und kommentiert werden die Ausgaben von Philipp Theisohn.
111 Orte in Zürich, die man gesehen haben muss
Zürich bietet ungeahnte Möglichkeiten und ist eine Stadt voller Kontraste und Überraschungen. Der Reiseführer «111 Orte in Zürich, die man gesehen haben muss» von Oliver Zwahlen lädt Entdeckungsfreudige ein, die schweizerische Wirtschaftsmetropole aus einer ganz neuen Perspektive kennenzulernen. Zusätzlich zu den bekannten malerischen Altstadtgassen sollte nicht nur der Tourist diese Flecken kennen. In diesem Buch geht es um genau diese eher versteckten, skurrilen Orte, die in zweiter Reihe stehen. Absolut zu unrecht. Der Autor führt zum Beispiel in die Arbeitszimmer weltbekannter Denker, weist den Weg in Läden mit längst vergessenen Produkten und verrät, wo man sich auf die längste Parkbank der Welt setzen kann. Die Vielfalt der Orte überrascht und überzeugt. Auch den vermeintlichen Zürichkenner. Zudem erfährt der Leser einiges über die Geschichte der Stadt und bedeutende historische Ereignisse. Das Buch lädt mit vielen Informationen und charmanten Fotos ein, die Limmatmetropole zu erkunden und aus anderen Blickwinkeln zu betrachten.
Oliver Zwahlen, geboren 1975 in der Nähe von Basel, entdeckte früh seine Leidenschaft für abgelegene Regionen und vergessene Orte. Seit seinem Studium der Geschichte, Philosophie und Ethnologie begibt er sich regelmässig auf Reisen durch die Schweiz und die Welt. Heute ist er als freier Journalist und Reiseblogger tätig und dokumentiert seine Erlebnisse auf dem Reiseblog weltreiseforum.com.
Das Orakel der Zahlen
Die Mathematik gleicht einem Orakel. Ihre Offenbarungen sind so klar und präzise wie nur möglich. Doch was sie letztlich zu bedeuten haben, bleibt unklar. Albert Einstein hat seiner Verwunderung darüber Ausdruck verliehen, dass die Mathematik so vortrefflich auf die Gegenstände der Welt passt. Und der grosse Mathematiker David Hilbert sah sie als ein Spiel an, dessen meisterliche Beherrschung mindestens ebenso viel Phantasie verlangt wie jede andere grosse Kunst. Recht besehen ist die Mathematik ein grosses Abenteuer des Denkens zwischen Geist und Welt.
Gordon Gillespie ist der philosophische Kopf unter den populär schreibenden Mathematikern. In «Das Orakel der Zahlen» gelingt ihm nichts weniger als eine Grundlegung der Mathematik aus der Intuition, unserer Anschauung und Vorstellungskraft heraus. Wir bekommen eine Ahnung von den Ursprüngen des Rechnens mit Zahlen und des Umgangs mit Figuren und davon, wie sich die Mathematik durch die ihr eigene Analyse dieses Tuns zu dem imposanten Ideengebäude entwickeln konnte, das wir heute kennen. Zugleich zeigt Gillespie, welchen eminenten Nutzen die Mathematik für Wissenschaft und Kunst hat. Dieser Nutzen beschränkt sich nicht in den vielen praktischen Anwendungsmöglichkeiten mathematischer Theorien. Die Mathematik ist – richtig verstanden – eine einzigartige Inspirationsquelle für jegliches Nachdenken über die Welt, den menschlichen Geist und ihre vielfältigen Verbindungen zwischen beiden.
Gordon Gillespie hat nach dem Studium der Mathematik und Physik in Philosophie promoviert und ist seitdem als freiberuflicher Unternehmensberater in Fragen der mathematischen Risikomodellierung und Datenanalyse tätig. «Das Orakel der Zahlen» ist sein erstes populär-mathematisches Buch.
Allein gegen Hitler
Am 8. November 1939 explodierte im Münchner Bürgerbräukeller eine Bombe. Eigentlich hätte sie Adolf Hitler töten sollen, während er gerade eine Rede hielt. Wenn dieser Plan aufgegangen wäre, hätten der Zweite Weltkrieg und mit ihm die Weltgeschichte einen völlig anderen Verlauf genommen. Doch der «Führer» verliess vorzeitig den Saal und kam mit dem Leben davon. Dieses Buch erzählt die Geschichte des Mannes, der die Tat ganz allein plante und ausführte: Johann Georg Elser.
Früher als die meisten Deutschen erkannte der Schreiner Georg Elser, dass Hitlers Regime Krieg und Verderben bedeutete. Um das zu verhindern, fasste er den Entschluss zum Attentat, konstruierte – technisch perfekter als die Offiziere des militärischen Widerstands – eine Bombe samt Zündmechanismus und versteckte sie unbemerkt in einer Säule des Bürgerbräukellers. Heute ist Elser zwar fast so berühmt wie die Geschwister Scholl und Graf Stauffenberg, der Held des 20. Juli 1944. Aber als Person blieb er unbekannt. Dieses akribisch recherchierte Lebensbild zeigt den Schreiner aus Königsbronn in seinem sozialen, historischen und persönlichen Kontext. Wolfgang Benz holt damit nach, was längst überfällig ist: eine wissenschaftlich fundierte Biografie des einfachen Mannes aus dem Volk, der zur Einsicht in die verbrecherische Natur des NS-Regimes gelangte und sich bis zur letzten Konsequenz zum Widerstand entschloss.
Wolfgang Benz war bis 2011 Leiter des Instituts für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin. Er ist einer der renommiertesten Zeithistoriker Deutschlands und hat zahlreiche Publikationen zur Geschichte des Nationalsozialismus, des Holocaust und des Widerstands vorgelegt.
Der Hitlerputsch 1923
Am Abend des 8. November 1923 stürmt Adolf Hitler mit gezogenem Revolver in den Bürgerbräukeller und verkündet den Beginn der nationalen Revolution. Am Mittag des folgenden Tages endet diese im Kugelhagel an der Feldherrnhalle. Doch Hitlers dilettantische Aktion war nur die Spitze des Eisbergs. Darunter verborgen liegt die Geschichte eines Hochverrats, an dem große Teile der bayerischen Führung beteiligt waren und dessen Ausläufer bis nach Berlin reichten. Mit detektivischem Spürsinn deckt Wolfgang Niess das Netzwerk der Verschwörer auf und zeigt, wie Hitler dere Pläne durch sein Vorpreschen ruinierte. Wider Willen hat er so den Demokraten die Chance verschafft, die Weimarer Republik zu retten, als sie schon verloren schien.
Wolfgang Niess ist promovierter Historiker und war lange Jahre Redakteur und Moderator beim Süddeutschen Rundfunk (SDR) und Südwestrundfunk (SWR). Er ist Autor zahlreicher Radio- und Fernsehsendungen, Aufsätze und Buchpublikationen zu Aspekten der Zeitgeschichte.
Die weisse Rose
Der Widerstandskreis der Weissen Rose prangerte ab dem Sommer 1942 in Flugblättern das NS-Regime an und rief zur Beendigung des Kriegs auf. Am 18. Februar 1943 wurden Hans und Sophie Scholl beim Auslegen des sechsten Flugblatts in der Münchner Universität ertappt. Der Kreis flog auf, niemand überlebte die Unrechtsjustiz. Robert M. Zoske beschreibt, wer die Freiheitskämpfer waren, wie sie sich zusammenfanden und ihre geheimen Aktionen durchführten und warum ihr mutiges Handeln bis heute ein Vermächtnis ist.
Robert M. Zoske, evangelischer Theologe, war bis 2017 Pastor in Hamburg.
Anne Frank
Anne Frank vertraute vom 12. Juni 1942, ihrem dreizehnten Geburtstag, bis zum 1. August 1944 ihrem Tagebuch an, wie sich ihre Familie zwei Jahre lang in einem Amsterdamer Hinterhaus vor den deutschen Besatzern versteckte. Sie erzählt von Ängsten, Hoffnungen und Plänen für die Zeit danach, vom spannungsreichen Alltag und der Not der Untergetauchten und beobachtet sich selbst, wie sie unter ganz besonderen Umständen erwachsen wird. Die anschauliche Einführung schildert auf dem neuesten Forschungsstand das kurze Leben der Anne Frank, die Umstände des Untertauchens und was wir über den Verrat, die Deportation und den Tod Anne Franks im Konzentrationslager Bergen-Belsen wissen. Nicht zuletzt erklärt das kleine Standardwerk die Bedeutung des Tagebuchs als historische Quelle, als ein Stück Weltliteratur und vor allem als ein Vermächtnis für uns alle.
Ronald Leopold, Historiker, ist Generaldirektor des Anne-Frank-Hauses in Amsterdam.
Rupert präsentiert: Echt unheimliche Gruselgeschichten
Schnappt euch eine Taschenlampe, verkriecht euch unter der Bettdecke und taucht ab in Rupert Jeffersons verrückte und lustige Fantasiewelten. Zombies, Vampire, Geister und andere gruselige Gestalten werden euch garantiert wohlige Schauer über den Rücken jagen. Doch gebt acht – Ruperts Geschichten mögen euch zum Lachen bringen, aber wer weiß, am Ende lasst ihr beim Schlafen vielleicht doch lieber das Licht an! Sicher ist sicher …
Jeff Kinney ist New York Times-Bestsellerautor und wurde für seine Serie Gregs Tagebuch bereits sechs Mal mit dem Nickelodeon Kids' Choice Award in der Kategorie Lieblingsbuch ausgezeichnet. Das Time Magazine zählte ihn zu den hundert einflussreichsten Menschen der Welt. Er ist ausserdem Gründer der Website Poptropica, die vom Time Magazine zu den fünfzig besten Websites gewählt wurde. Jeff Kinney verbrachte seine Kindheit in der Nähe von Washington, D.C., und zog 1995 nach Neuengland. Mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen lebt er in Massachusetts, wo sie die Buchhandlung An Unlikely Story besitzen.
Mein Kampf: Die Hintergründe und Fakten des umstrittensten Buches der deutschen Geschichte
Die erste umfassende und allgemeinverständliche Aufklärung über das Machwerk »Mein Kampf« – umfassend und auf dem Stand der aktuellen Forschung.
Hitlers Buch: Was steckt dahinter, wie wurde es aufgenommen, was löste es aus? Jeder kennt seinen Titel, doch kaum jemand seinen Inhalt. Sven Felix Kellerhoff informiert über die wichtigsten Aspekte von der Entstehungszeit im München der frühen 1920er-Jahre bis zu den Verbotsdebatten der Gegenwart. Hat Hitler ein Programm formuliert, das er nach der Machtergreifung Stück für Stück in die Tat umsetzte? Wie wirkte dieses Buch auf zeitgenössische Leser, und warum? Was sagte das Ausland? Und wieviel verdiente der NSDAP-Chef überhaupt daran? Weshalb erschien die Fortsetzung, Hitlers »Zweites Buch« niemals? Nebenbei räumt Kellerhoff mit den bekannten Mythen auf und entlarvt Hitler als Verfälscher seiner eigenen Biographie und gemeinen Steuerhinterzieher. Es gelingt ihm, dieses verminte Terrain zu durchqueren, um uns die wahre Geschichte der Karriere von »Mein Kampf« zu erzählen.
Modern-Life Etikette
Stilvoll und sympathisch rüberkommen – so geht‘s
Wir sind heute in zwei Welten zuhause – in der analogen und in der digitalen. Wer sich in beiden Welten souverän bewegt, dem sind Sympathien, Erfolg und Aufmerksamkeit gewiss. Gabriela Meyer hilft ihren Lesern dabei, zeitgemässe Umgangsformen sicher einzusetzen. Neben wertvollen Tipps ist das Buch gespickt mit Anekdoten und amüsanten Beobachtungen. So ist es eine Inspirationsquelle für alle, die sympathisch und überzeugend auftreten möchten – ganz ohne erhobenen Zeigefinger.
Moderne Umgangsformen für jede Lebenslage
Ob auf Karriereplattformen im Internet, in den Sozialen Medien, beim Smalltalk, im Coworking-Space oder am Tisch eines Sternerestaurants – kenntnisreich und humorvoll zeigt Gabriela Meyer, wo die kleinen und großen Stolperfallen unseres modernen Lebens lauern und welche Benimmregeln für ein gutes Miteinander gelten. Für alle, die freundlich, gelassen, respektvoll und empathisch auftreten möchten. Für jeden, der Inspiration sucht, nicht stehenbleiben und sich weiterentwickeln möchte.
Gabriela Meyer wuchs in einem griechischen Spezialitätenlokal in der Lüneburger Heide auf, wo sie die Grundlagen guten Benehmens von der Pike auf lernte. Mit dem internationalen Parkett machte sie sich als Flugbegleiterin im Einsatz für die Deutsche Lufthansa vertraut. Später betreute sie als PR-Koordinatorin an einer internationalen Universität Wissenschaftler, Künstler, Politiker und Wirtschaftsgrössen. Heute ist die Deutsch-Griechin Unternehmerin und Inhaberin von Modern Life Seminars. Ihr Wissen über gutes Auftreten und digitale Kommunikation gibt die Publizistin in Seminaren und Beratungen zu allen Facetten der modernen Arbeitswelt weiter. www.modernlifeseminars.de
Influence!
Wie arbeiten Unternehmen erfolgreich mit Influencern zusammen? Dieses Buch zeigt spannende Erkenntnisse, konkrete Tipps und Hilfestellungen dafür. Das Verständnis für die Branche und die Disziplin Influencer Marketing soll geweckt werden. Der Autorin Alina Ludwig ist insbesondere dieser Punkt sehr wichtig. Influencer Marketing sei mehr als nur ein Marketingwerkzeug, es stelle eine völlig neue Möglichkeit dar, mit Menschen in Kontakt zu treten, mit ihnen zu interagieren und sie zu verbinden. Alina Ludwig ist in Beratungsgesprächen, Workshops und Projekten aufgefallen, dass viele Marktingsentscheider sich schwer tun, die junge Disziplin richtig zu verstehen und einzuordnen. Dies führt sie auf verschiedene Gründe zurück: In manchen Fällen verfolgt ihre Organisation noch einen sehr klassischen Marketingansatz und verfügt nicht über ausreichendes Verständnis für die digitale Kommunikation im allgemeinen und Influencer im Besonderen. Dies führte nicht selten zu überstürzten Massnahmen – frei nach dem Motto «Dabei sein ist alles». Wenn diese Massnahmen dann nicht zu den gewünschten Ergebnissen führen, wird schnell das Handtuch geworfen und die Disziplin als kurzfristiger Hype abgetan. Oder aber, es scheitert schon an der Ergebnismessung und die fehlenden vorzeigbaren Resultate hinterlassen einen unbehaglichen Zweifel bei allen Beteiligten.
Wie kann man als Unternehmen gut und erfolgreich mit Influencern zusammenarbeiten und ein besseres Gespür für die junge Disziplin bekommen?
Dieses Buch hält der Schnelllebigkeit und den rasanten Entwicklungen des Influencer Marketings optimal stand: es wird zum einen von einem Podcast begleitet, der spannende Gespräche mit Experten, Marketingentscheidern, Vertretern von Agenturen sowie Netzwerken und natürlich den Influencern selbst liefert. Zum anderen bietet es die Möglichkeit, dass Sie mit dem Smartphone digitale Zusatzinhalte nutzen können.
Alina Ludwig ist Senior Social Media Creative bei denkwerk GmbH in Köln.
Der Name der Rose
Das Mittelalter ist noch gar nicht so lange ferne Vergangenheit: Vor dreissig, vierzig Jahren war es total aktuell. In die Gegenwart geholt hatte es damals der französische Geschichtsprofessor Jacques Le Goff, der die Gabe besass, Mediävistisches als populärwissenschaftliche Unterhaltungslektüre zu verkaufen – und für den das Mittelalter nicht mit Luther, dem Buchdruck oder der Entdeckung Amerikas, sondern mit der Französischen Revolution beendet war, also quasi vorgestern.
Nach ihm rollte ein italienischer Professor für Semiotik das Feld auf: Durch seinen 1327 in einer Benediktinerabtei spielenden Kriminalroman «Der Name der Rose», der zum internationalen Bestseller avancierte, machte Umberto Eco 1980 aus der Mittelalterwelle einen Tsunami. Das hiess: Als Schauspieler Sean Connery 1986 die Mönchskutte überstreifte, um in Jean-Jacques Annauds Verfilmung von «Der Name der Rose» den Franziskaner William von Baskerville zu spielen, der, begleitet von seinem Novizen Adson (Christian Slater), anno 1327 einen Serienmörder in einer norditalienischen Benediktinerabtei sucht und nebenbei brisante theologische Dispute führt, mussten weder er noch der Regisseur oder die Drehbuchautoren viel erklären. Die Story war so bekannt, der historisch glänzend recherchierte, mit postmodernem Witz geschriebene Roman so vielgelesen, der Hauptdarsteller so beliebt, das Budget so gross, dass der Film nur die Mäkeleien derer fürchten musste, denen zu wenig aus dem Buch vorkam. Denn dort nehmen der die Kirche erschütternde Streit darüber, ob Jesus arm war oder nicht, sowie der Machtkampf zwischen dem Papst in Avignon und dem exkommunizierten Kaiser breiten Raum ein. Williams Mission ist, in der Abtei verschiedene Delegationen zu moderieren, darunter die Inquisition, während auf dem Land Fratizellen, radikale Armuts- und Bussprediger, Seelen fangen und in den Städten eine neue, vernünftigere Zeit anbricht. Im Film ist davon fast nichts geblieben, er konzentrierte sich auf die Kriminalerzählung, mit einem leise ironischen Connery im Zentrum.
Die Weltwirtschaftskrise 1929-1939
Ein Jahrzehnt der Krise zwischen Börsencrash und Kriegsausbruch. Die unübertroffene Gesamtdarstellung
Der Börsencrash in den USA 1929 war das Ereignis einer typischen Spekulationsblase. Doch in jener Situation war dieser Crash der Auslöser einer katastrophalen Entwicklung: Es folgte eine Abwärtsspirale in anderen Wirtschaftssektoren und Ländern, mit Bankenkrisen, Nachfrageschwächen, Arbeitslosigkeit und einer protektionistischen Zollpolitik. Der Protektionimus galt den Staaten als Ausweg und handelten sie nach dem Grundsatz «Ruiniere deinen Nächsten wie dich selbst».
Diese Katastrophe wäre Charles Kindleberger zufolge vermeidbar gewesen. Der Nationalökonom und Wirtschaftshistoriker war einer der Architekten des Marshallplans. Er wusste nicht nur, wie eine Volkswirtschaft in der Theorie funktionierte, er kannte auch die Realität. Seine intellektuelle Brillanz und praktische Erfahrung prägen dieses Standardwerk, das uns viel über die Vergangenheit und einiges über die Gegenwart zu sagen hat.
Bauern, Bürger, Bundesräte
Zum hundertsten Geburtstag der Schweizerischen Volkspartei SVP des Kantons Zürich hat Christoph Mörgeli ein 750 Seiten starkes Werk verfasst. Es erklärt einfach verständlich den Weg der Bauern in die Politik. Die Schrift zeichnet auch auf, wie und warum diese Partei zur mittelständischen Erfolgspartei, zur stärksten Kraft im Kanton Zürich und zur Taktgeberin der Schweizer Mutterpartei geworden ist. Während Jahrzehnten wurde die SVP vom Kantonalpräsidenten und späteren Bundesrat Christoph Blocher geprägt. Nicht zuletzt deshalb lud Christoph Mörgeli den Alt-Bundesrat ein, das Vorwort für dieses Buch zu verfassen.
Christoph Mörgeli
ISBN 978-3-280-05663-9
Der Landesstreik
Die Schweiz im November 1918
Obwohl der schweizerische Landesstreik vom 11. bis 14. November 1918 schon nach wenigen Tagen unter massivem militärischem Druck beendet wurde, gilt er bis heute als eine der schwersten sozialen und innenpolitischen Krisen seit der Gründung des Bundesstaates 1848. Er hat nicht nur die politische Kultur des Landes und die Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern geprägt, sondern auch den Aufbau des Sozialstaats bis weit in den Kalten Krieg.
Das Buch fragt gezielt dort nach, wo die bisherige Forschung wichtige Lücken hinterlassen hat: bei der Sicherung elementarer Grundbedürfnisse der Bevölkerung, bei der Bedeutung von Frauen und der Frauenverbände, bei regionalen Unterschieden zwischen Stadt und Land oder der geschichtspolitischen Instrumentalisierung des Streiks. Das Buch trägt damit zu einem besseren Verständnis eines der zentralen Schlüsselereignisse der Schweizer Geschichte des 20. Jahrhunderts bei.
Roman Rossfeld
Christian Koller
Brigitte Studer (Herausgeberin)
ISBN: 978-3-03919-443-8
Der Speisen Würze
Der Ethnopädagoge Erich Renner erzählt uns davon, was und vor allem wie in aller Welt gegessen wird. Unsere Küche wird zwar immer weltläufiger, aber dass zur Esskultur sehr viel mehr gehört als nur die Speisen selbst, wird dabei gern übersehen. Anhand dieses Buches begreifen wir, dass unsere Art- am Tisch sitzend und mit Messer und Gabel das Essen zum Mund zu führen- für viele Kulturen sehr befremdend wirken muss. Das Buch bleibt nicht dabei stehen, ethnologische Tatsachen zu beschreiben. Seine Qualität besteht vor allem in den unterhaltsam aufbereiteten Geschichten, die das Geschehen sinnlich erfahrbar machen. Dazu tragen auch die sehr originellen farbigen Illustrationen Friederike von Hellermanns bei, die das Buch zu einer wirklichen Schönheit verhelfen. Das Buch ist eine Entdeckungsreise zu den Kulturen in fernen Ländern und Zeiten.
Erich Renner ist Ethnopädagoge und Biografieforscher, lehrte an den Universitäten Koblenz-Landau und Erfurt. Zahlreiche regionale und fremdkulturelle Projekte und Publikationen im Bereich Biografieforschung und Ethnopädagogik
Die Kunst des klugen Essens
42 verblüffende Ernährungswahrheiten
Warum ein Milchshake beruhigt und rote Teller die beste Diät sind
Was uns schmeckt und was nicht,
weshalb manche Speisen uns gute Laune machen und andere nicht, ist mehr als nur eine Frage des Geschmacks. Unsere Vorlieben haben viel mehr mit der sozialen Dimension des Essens zu tun, als wir ahnen: etwa damit, welche Farbe der Teller oder welchen Bauchumfang der Kellner hat. Nur wer solche verhaltenspsychologischen Aspekte des Essens versteht, kann kluge Entscheidungen treffen und wirklich genießen. Ein so vergnüglicher wie lehrreicher Führer durch den Ernährungsdschungel.
Melanie Mühl
Diana von Kopp
ISBN: 978-3-423-34930-7