SH Ein klassischer Riesling x Sylvaner

Riesling Sylvaner oder Müller Thurgau ist die klassische Weissweinsorte der Ostschweiz. Ihre einstige Stärke, ihre Ertragsfreudigkeit macht sie heute da und dort zu einem Sorgenkind. Bei zu hoher Stockbelastung resultieren gerne Weine mit wenig Charakter. Fährt man Erträge aber tief, wird man mit würzig fruchtigen, gehaltvollen Weissweinen belohnt. Die Winzer Thomas und Mariann Stamm sowie Ueli Haupt aus Thayngen bei Schaffhausen produzieren mit tiefen Stockerträgen einen ausgezeichneten Riesling Sylvaner. Sie arbeiten im Rebberg und im Keller nach den Richtlinien der integrierten Produktion. Schonender Umgang mit den Boden und Traubengut ist dabei wichtig. Der bereits trinkreife Jahrgang 2000 präsentiert sich im Glas brillant grünlich-gelb. In der Nase zeichnet er sich durch eine zunächst verhaltene, nach einigen Minuten ansprechende, offene Blume mit herrlicher Fruchtunterlage aus. Der Ansatz ist ausgesprochen erfrischend, angenehm und sympathisch, ja einnehmend. Die ausgewogene Struktur zeigt Fonds. Der Wein kommt anregend und charmant daher. Der Alkoholgehalt liegt bei 12 % und die Öchslegrade 76 Grad.

www.weinstamm.ch


SH Weingut Lindenhof 

Das Weingut Lindenhof liegt im schaffhauserischen Dorf Osterfingen. Thomas Meier pflanzt vorwiegend Blauburgunder, Müller Thurgau und Chardonnay an, was für die Gegend typisch ist. Daraus werden verschiedene Weine gekeltert. 

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SH Wilchinger Sunneschy

Wein ist nicht irgendein Getränk und der Schaffhauser Wein nicht irgendein Wein. «O Land vom Rande, Hegau, Rhii, du Chläggital im Sunneschy» heisst der Refrain im bekannten «Schaffuuser Lied». Genau so vielfältig wie die besungene Geografie des kleinen Kantons im Norden der Schweiz ist sein Wein, der von der bürgerlichen Gästeschar ebenso bevorzugt wird wie vom weitgereisten Bonvivant.

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SH «Zwaa», die gut miteinander können

«Zwaa» heisst ausserhalb des Kantons Schaffhausen «zwei». Zwei der besten Winzer der Region, Ruedi Baumann aus Oberhallau und Michael Meyer aus Osterfingen, haben sich 1994 zusammengetan und den ersten grossen Wein produziert, den das Blauburgunderland zu bieten hat. Der Name des edlen Tropfens? Zwaa.

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SO Il est sur Soleure!

Die Neigung der Schiffleute, einen über den Durst zu trinken, war sogar im Volksmund bekannt und wurde geradezu sprichwörtlich. Noch heute vernimmt man bei einem Beizenbesuch in der welschen Schweiz den Ausdruck «il a chargé pour Soleure!» oder «il est sur Soleure!» was den erheiterten Zustand der Angesprochenen dem der damaligen Schiffer gleichstellt.

 

Domaine Hôpital de Soleure

Die besten Bielersee Chasselas stammen vom Rebgut Domaine Hôpital de Soleure der Bürgergemeinde Solothurn. Laut Guide Hachette ist es der Schafiser und der Landeron. Der Schafiser kommt frisch und sauber mit leichter Exoticnase daher. Der Landeron ist dezent aber sehr sauber vinifiziert und mit schönen subtilen Fruchtaromen ausgestattet. Der Chasselas gilt als idealer Apérobegleiter zu Fisch, Käse- oder einer Fleischplatte. Die Domäne geht ins Jahr 1350 zurück. Der Grossteil des Rebgutes stammt aus der testamentarischen Schenkung des Schultheissen Niklaus von Wengi des Älteren, der das Bürgerspital 1466 als Haupterben einsetzte. Neben Pinot noir, Chasselas und Chardonnay werden neu auch Sauvignon blanc und Malbec angebaut. Auf den ersten Malbec ist wegen geplantem Barriqueausbau noch rund zwei Jahre zu warten.

www.domaine-de-soleure.ch


TG Ottoberg Weinfelden - Weingut Wolfer

Das Weingut in Ottoberg bei Weinfelden umfasst die Reblagen Waidli und Bründlerberg. Der Weinkeller liegt eingebettet im Rebberg des Bründlerbergs. Von beiden Lagen geniessen wir die freie Sicht über das weite Thurtal bis hin zum Säntis.

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TI Ein besonderer Merlot

Ein besonderer Merlot aus dem Tessin Guido Brivio ist Enologe und hat eine solide französische und amerikanische Berufsausbildung hinter sich. Ende der achtziger Jahre kauft er in Mendrisio einen alten Weinkeller. Dieser Keller weist ein natürliches Klima für die Aufbewahrung der Weine auf. Kein Wunder, schliesslich ist der Keller in den Felsen des Monte Generoso gehauen. Der Weinbereitungskeller wurde vollständig erneuert. Dabei wurde eine avantgardistische, enologische Technologie angewandt. Gegenwärtig ist es möglich, aus bis zu 300'000 Kilogramm Traubengut Wein zu bereiten. Um die besten Weintrauben des Tessins zu erzielen, wurden engere, persönliche Kontakte mit den regionalen Weinbauern geknüpft und neue Rebberge mit einer neuen Weinbau Konzeption angelegt, die qualitativ hochwertige Trauben liefern, wo der Ausdruck des Terroirs seine besten Ergebnisse zeigen konnte.

 

Das Traubengut des Riflessi d’Epoca wird nach langen Gärungen und Mazieren in Stahlwannen in eine der 600 Barriques abgefüllt. Die Hölzer stammen aus den besten Wäldern des Zentralmassivs Frankreichs. Der Duft des brillanten rubinroten Riflessi d’Epoca erinnert stark an Gewürze und schwarzen Pfeffer. Trocken, voll und mit grosser Harmonie, entwickelt er sich und verherrlicht sich im Laufe der Zeit immer mehr. Der Merlot sollte bei 18 Grad Celsius serviert werden. 

www.brivio.ch


VS Wallis - grösstes Weinanbaugebiet der Schweiz

Knospende Wärme, Blütenpracht. Picknick an einsamen Wildbächen, Raclette vor der Alpsennerei und ein Glas Fendant dazu. Das ist der Wallis.

Der Kanton Wallis ist mit 5300 Hektaren der grösste Weinproduzent der Schweiz. Rund die Hälfte der Rebfläche dient der Weissweinproduktion. 

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VS Chateau Lichten, Rouvinez

Caves Orsat und Rouvinez verfügen im ganzen Wallis über rund 70 Hektaren eigene Domänen, darunter namhafte Weingüter wie etwa Clos de Montibeux. Die Lage der Parzellen ist optimal, die Bodenbeschaffenheit hervorragend. Mittels Bodenanalysen und Beobachtung der Sonnenscheindauer wird bei Caves Orsat höchst sorgfältig die ideale Traubensorte für den untersuchten Boden evaluiert. In der Überzeugung, dass die Qualität der Traube für die Güte des Weins massgeblich ist, arbeiten Caves Orsat mit modernsten Anbaumethoden und -technologien. Insgesamt vinifiziert Caves Orsat 16 Rebsorten. Daraus ergeben sich jährlich rund vier Millionen Liter Wein - vornehmlich aus den «klassischen» Walliser Sorten Fendant, Dôle und Pinot noir. Ein besonderes Augenmerk gilt im Hause Orsat jedoch den begehrten Walliser Spezialitäten. 

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                           VS Cordoniers Syrah du Valais

                           Der Rhône entlang flussaufwärts, zwischen Sion und Sierre,                                     befindet sich an der steil abfallenden Bergflanke die                                                     Rebbaugemeinde Flanthey, wo sich die Winzerfamilie Cordonier                             1962 niederliess. Neben dem mittelalterlichen Château de Vaas,                             das von den Lehensherren von Granges 1221 gebaut und 1532                                   erweitert wurde, erwarb Arthur Cordonier ein traditionelles                                     Weingut mit 10 Hektaren Reben. 

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VS PIWI-Reben im Wallis

Als innovativer Walliser Weinkellerei verbindet die Familie seit 1998 traditionelles Winzerhandwerk mit zukunftsgerichteter Ökologie im Rebbau sowie modernster Weintechnologie. Baumanns bewirtschaften fünf Hektaren Reben, in verschiedenen Parzellen vom Vispertal bis nach Siders, und vinifizieren nebst traditionellen Walliser Sorten wie Muscat, Heida, Pinot Noir oder Humagne Rouge auch ganz spezielle und einzigartige Weine wie Goldwin, Mennas, Muscat bleu rosé oder Tambourenblut. Das Sortiment umfasst rund 30 verschiedene Weinkreationen, wovon 10 exklusiv. Die Parzellen werden nach den Richtlinien der integrierten Produktion (IP) und den Vorschriften von Vitival bearbeitet. Zudem ist die Familie Baumann im Wallis die treibende Kraft in Sachen naturnahem Rebbau mit pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (PIWI). 

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ZH Domaines Zweifel

Drei aussergewöhnliche Weine sind unter der Domaines Zweifel vereinigt: die Assemblage Signature Paul Zweifel, die Assemblage rot und die Assemblage weiss.

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ZH Mythos - Der neue Ostschweizer

«Mythos ist immer als das Ergebnis einer unbewussten Tätigkeit und als ein freies Produkt der Einbildungskraft bezeichnet worden», Ernst Cassirer, 1946 Jeder Mythos erzählt, wie eine Realität entstand, sei es nun die totale Realität, der Kosmos oder nur ein Teil davon: Eine Insel, eine Pflanzenart, eine menschliche Einrichtung oder eben die beiden Ostschweizer Weine aus der Kellerei Landolt. 

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ZH  Erlesene Weine vom Schiterberg

Im Norden des Kantons Zürich gelegen, zeichnet sich das Weinland durch ein dem Rebbau zuträgliches, niederschlagsarmes Klima aus. Heute ist Andelfingen der Bezirk mit der grössten Rebfläche. 

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ZH Feldmeilen Weingut Hasenhalde

1881 kaufte Albert Schneider von Humrigen (Herrliberg) den Hof an der Hasenhalde, einen Weinbaubetrieb mit 120 bis 150 Aren Reben und sechs Kühen. Durch den Zukauf von weiterem Land wurde die Hasenhalde im Laufe der Jahre zu einem stattlichen Landwirtschaftsbetrieb erweitert. Bis in die zwanziger Jahre war nur Räuschling angebaut worden. Die zweite Generation Schneider begann mit der Umstellung auf die blaue Sorte Clevner. Nachdem Krankheiten (falscher und echter Mehltau) und die Reblaus Hunderte von Hektaren Rebland am Zürichsee vernichtete, vergrösserte Jakob Schneider (dritte Generation) den gemischten Landwirtschaftsbetrieb wieder auf 80 bis 100 Aren Reben. Durch weitere Anpflanzungen von veredelten Reben wie Riesling x Sylvaner, Clevner und etwas Räuschling vergrösserte Jürg Schneider (vierte Generation) den Rebberg auf 250 Aren. 1982 wurden Viehhaltung und Ackerbau aufgegeben und man spezialisierte sich ganz auf Obst- und Rebbau. Aktuell bewirtschaftet die fünfte Generation den Weinbaubetrieb Hasenhalde. Marcus und Myriam pflegen 4,4 Hektaren Rebland mit 13 verschiedenen Rebsorten und keltern daraus zwanzig lokale Weine.

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ZH  Uerikon Weingut Rütihof 

Am Zürichsee, in die Hänge von Uerikon (Gemeinde Stäfa) eingebettet, liegt der Rütihof. Der Betrieb besteht aus Wohnhaus mit Kellerei, dem benachbarten Chalet (Stöckli) und der altehrwürdigen Rütihof-Schüür. Seit 2004 führen Monica Hasler Bürgi und Matthias Bürgi den Rütihof. Monica hat Biologie studiert und ist nach ersten Erfahrungen in der landwirtschaftlichen Beratung im elterlichen Betrieb eingestiegen. Matthias pflegt auf dem 1885 gegründeten Rütihof neben Wein und Gut seine Leidenschaft für naturnahe Hecken, Trockenmauern und Kleinstrukturen. 

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ZH Truttikon Weingut Zahner

Mitten im Zürcher Weinland zwischen Winterthur und Schaffhausen befindet sich Truttikon. Die Familie Zahner bewirtschaftet seit den 60er-Jahren auf acht Hektaren Rebbau. Die Sorten Pinot blanc und Gewürztraminer kamen in den letzten Jahren zum Blauburgunder und Riesling-Sylvaner dazu. Niklaus Zahner ist seit 1994 Inhaber in zweiter Generation. Als Ingenieur Agronom machte er in Italien, Kalifornien und Australien seine praktische Erfahrungen in Sachen Wein. 

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ZH Trüllikon Weingut Landgasthof Hirschen

Die Reben haben im Kanton Zürich eine lange Tradition. Im Jahre 834 wurden erstmals Reben im Zürcher Weinland, in Stammheim, erwähnt. Vor rund 100 Jahren hatte der Weinbau seine Blütezeit, als rund 5'600ha bewirtschaftet wurden. Heute stehen auf insgesamt 571ha Rebstöcke und 929 Weinbauern haben sich dieser traditionsreichen Arbeit verschrieben. Wie für das Mittelland typisch, teilen sich die angebauten Sorten wie folgt auf: 59% Blauburgunder, 36% Riesling x Silvaner, 2% Räuschling, 2% Pinotgris und Gewürztraminer und 1% Direktträgerreben. Vor allem in den kleinen und kleinsten Bauernbetrieben hilft der Rebbau heute noch mit, die Existenz zu sichern - einige reine Rebbetriebe mit eigenem Keller leben sogar ausschliesslich vom Weinbau. 

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ZH Winterthur Stadtwein

Die Rebtradition in Winterthur geht zurück auf das 16. Jahrhundert. Mit dem Kauf von stadteigenen Rebbergen hat die Stadt Winterthur bis 1981 die ortsansässigen Weinhandlungen und Restaurants mit dem frisch gepressten Jungwein versorgt. Mit dem Um- und Ausbau der Trotte Neftenbach im Jahr 1992 übernahm die Stadt Winterthur wieder den kompletten Ausbau der Weine samt deren Vermarktung. 

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