Massimo Bottura als weltbester Koch ausgezeichnet

San Pellegrino hat in Bilbao die besten Köche 2018 gekürt. Die beste Küche der Welt ist im Restaurant Osteria Francescana in Modena, Italien zu finden und wird von Massimo Bottura angeführt. Die Osteria Francescana stand bereits 2016 an der Spitze der Liste der 50 besten Restaurants der Welt, wurde 2017 zweiter und kehrt als Gewinner des Preises The World's Best Restaurant auf den Gipfel zurück. 

Auf Platz 2 hat es El Celler de Can Roca, Girona Spanien und auf Platz 3 Mauro Colagreco Mirazur in Menton Frankreich geschafft. Bester Schweizer ist Daniel Humm vom Elf Madison Park in New York. Trösten kann sich der Schweizer, welcher 2017 als bester Koch der Welt ausgezeichnet wurde mit der Tatsache, dass er das beste Restaurant Nordamerikas 2018 führt.

www.theworlds50best.com


Koch des Jahres

Karl Wild hat in seinem Führer der 150 besten Schweizer Hotels 2018/19 den Koch des Jahres ausgezeichnet: Mattias Roock.

Dass es nicht einfach sein würde, einen charismatischen Sternekoch wie Othmar Schlegel zu ersetzen, wussten Castello-Besitzer Gratian Anda und sein Direktions-Duo Simon und 

 Gabriela Jenny. Doch dann landeten sie mit Mattias Roock einen Lottosechser. Der junge Hamburger mit Leidenschaft für die mediterrane Küche beliess die Klassiker seines Vorgängers klugerweise auf der Karte und erweiterte diese mit neuen, geschmacklich glattweg phantastischen Kreationen. Die Begeisterung in der berühmten Locanda Barbarossa war im Jahr eins nach Schlegel unbeschreiblich. Natürlich, ein Nobody war Mattias Roock nicht. Nach der Lehre im Kempinski Hamburg wurde er Olympiasieger mit der deutschen Jugend-Nationalmannschaft und Kochweltmeister. Im Kempinski St. Moritz erhielt er früh einen Michelin-Stern – und beglückte seine Gäste übrigens mit dem besten Frühstücksbuffet der Alpenhotellerie. Es folgten reihenweise weitere Auszeichnungen, unter anderem in den Kempinskis Shanghai und Doha. Nun ist der geniale, bescheide- ne Künstler am Herd also auch Schweizer Koch des Jahres.

 


Insektenfood wird ausgezeichnet

Essento, der Schweizer Pionier für Spezialitäten aus essbaren Insekten, wurde mit dem Golden Creativity Award 2018 ausgezeichnet. Die Nonprofit-Organisation Idee Suisse vergibt den Innovationspreis nach Reglement an Einzelpersonen, Unternehmen und/oder Gruppen sowie Institutionen, die einen innovativen Beitrag zur nachhaltigen Stärkung der schweizerischen Wirtschaft leisten. Dabei kann es sich um eine Produkt-, Verfahrens- und/oder Sozial- bzw. Organisations-Innovation mit Hebelwirkung für die Wettbewerbsförderung und die Schaffung von Arbeitsplätzen handeln.

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Culinarium-Könige 2018

Die Culinarium-Krone 2018 in der Kategorie Gastronomie geht an Philipp Schneider und sein Restaurant Krone in Mosnang. Philipp Schneider führt das Erbe seiner Eltern mit erfolgreich weiter. Er ist ein leidenschaftlicher Küchenchef, der sich aus tiefer Überzeugung für Regionalität entschieden hat und seine Gäste mit wunderbarer Kochkunst auf diesen Weg mitnimmt. Das macht ihn zu einem würdigen Botschafter für die Culinarium-Philosophie. Sein Engagement für die Weiterbildung des Kochnachwuchses und seine sympathische Medienpräsenz machen ihn zu einem aussergewöhnlichen König!  

In der Kategorie Produzenten standen zur Wahl Fischer und Fischhändler Bernhard Zahner aus Gommiswald, die Metzgerei Reto Rust in Neu St. Johann sowie Christa- und Philipp Egli-Bieri mit der Käserei Girenbad im Zürcher Oberland.

Gewonnen hat die Culinarium-Krone 2018 der mitreissend motivierte Metzgermeister aus Neu St. Johann, der auch auf der Bühne mit ansteckender Fröhlichkeit und spontanem Witz überzeugte.

Die Art, wie er mit seinem Betrieb der Regionalität im Toggenburg ein seriöses und gleichzeitig sympathisches Gesicht verleiht, hat Jury und Publikum überzeugt. Mit Reto Rust hat Culinarium einen Botschafter mit viel Charme und Überzeugungskraft gewonnen.

www.culinarium.ch

 


Neue Gastro-Trends

 

In Berlin zeichnen sich neue gastronomische Trends ab. An Deck von alten Segelschiffen und Dampfern, auf Spree, Havel und Landwehrkanal gibt es auf Restaurantschiffen Gourmetküche, klassische Berliner Gerichte oder Fischspezialitäten. Am Ufer der Rummelsburger Bucht liegt nun ein ehemaliges Piratenschiff vor Anker: Die Kogge bietet «Gode Wind» in Lichtenberg regionale Küche und maritimes Flair. Ein toller Ausblick zum Festland Berlin ist vom 15 Meter hohen Mast garantiert. Wenn das Wasser mal nicht von unten, sondern von oben kommt, bietet der Streetfood Thursday in Kreuzberg eine Alternative – mit internationalen Gastrotrends: Die Markthalle Neun in Kreuzberg ist wie die Stadt Berlin: kreativ, international und trendbewusst. Jeden Donnerstagabend können sich Besucher hier durch die Küchen aller Herren Länder probieren: von BioEssen aus der Region Berlin-Brandenburg über thailändische Dumplings, mexikanische Tacos, bayerische Käsespätzle, amerikanische Burger und FuFus aus Nigeria. Im authentischen Ambiente der über 100 Jahre alten Berliner Markthalle dürfen auch typische Berliner Spezialitäten wie Boulette mit Kartoffelsalat nicht fehlen.


Clowns und Kalorien

Das Ambiente – ein Fest für die Augen. Der Gesang – ein Zauber für die Ohren. Das Essen – ein Gedicht für Nase und Gaumen.  Clowns & Kalorien ist ein Erlebnis für alle Sinne. Die Familie Gasser verwandelt das Zelttheater auch dieses Jahr wieder in ein opulentes und zugleich verspieltes Märchenreich. Roter Samt, glänzende Kugeln, Rosenranken und Lichterschimmer verzaubern das Publikum schon beim Eintreten ins Varieté. Ein herzliches „Willkommen!“ und „Grüezi!“ erklingt zur Begrüssung. Hier fühlt man sich auf Anhieb wohl. Ein Gefühl, das drinnen im Theaterzelt noch verstärkt wird. Die fantasievoll gedeckten Tische und die charmante Begleitung zum Platz vor der Bühne steigern die Vorfreude auf einen unvergesslichen Abend.

www.clowns.ch

 


Marmite youngster Selection 2018

Angela Selzer, ab nächstem Jahr Studentin an der Hotelfachschule Thun, ist das grösste Servicetalent und Maximilian Müller aus dem Pavillon im Baur au Lac in Zürich der beste Jungkoch der Schweiz.

 

Zum 7. Mal suchte marmite, die Zeitschrift für Ess- und Trinkkultur, die grössten Talente am Herd und in der neueren Kategorie Service zum vierten Mal die besten Gastgeber_innen des Landes. Mit diesem Engagement macht sich marmite für den Nachwuchs der Gastronomie stark. 

 

Kategorie Küche Die Jungköch_innen hatten die Aufgabe, ein Rezept zum Thema «Der Lac Léman und die Waadtländer Riviera» zu kreieren. Nebst den starken Gerichten hat die Jury die Neugierde und das Feuer beeindruckt, mit dem die marmite youngsters vor Ort Produzent_innen besuchten und Spezialitäten ausfindig machten. Mit seinem Hauptgang «Seesaibling, Flusskrebse, Griebenschmalz» hat Maximilian Müller aus dem Restaurant Pavillon im Baur au Lac in Zürich die Jury überzeugt und den 1. Platz erreicht. 

 

Kategorie Service In der Kategorie Service stellten sich die Finalist_innen der Herausforderung, am Finaltag in einem unbekannten Restaurant den Mittagsservice zu rocken und ihren Tisch zum Thema «Auf zu neuen Ufern – die Riviera am Lac Léman» einzudecken. Angela Selzer, die ab nächstem Jahr an der Hotelfachschule Thun studieren wird, hat die Jury mit ihrer präzisen sowie phantasievollen Performance von sich überzeugt.

 


Irish Beef Blogger Contest 2017

Christian Franck von foodfreaks.ch konnte sich gegen seine Mitstreiter durchsetzen und gewann den Contest zum wiederholten Male.

  

Im Vorfeld entwickelten die sieben Foodblogger kreative Rezepte mit irischem Rib Eye grasgefütterter Weide-Rinder. Drei Blogger qualifizierten sich anschliessend für den live Contest in der Residenz des Botschafters von Irland, Breifne O’Reilly, in Bern: Der letztjährige Sieger Christian Franck (foodfreaks.ch), Tobi Thaler (foodwerk.ch) und Marco Züger (myfoodprints.com). Es galt, jeweils zwei irische Rib Eye Steaks mit Melone und Aubergine als Beilage auf einem Big Green Egg Grill zuzubereiten. Durchsetzen konnte sich am Ende der Vorjahressieger Christian Franck.

Die Gerichte der drei Finalisten hiessen «Angeräuchertes Ribeye, Thai Melonen Curry Schaum, Auberginenrollen, Auberginen gepickelt, Auberginen-Chips, Melonenkerne geröstet», «Mille Feuille mit Herz und Irish Beef» und «Auf Kaffeebohnen rückwärts gegrilltes Irish Beef Rib Eye mit Schoko-Baba-Ganoush und Melonenchutney». Die Jury, Spitzenköche des Chefs’ Irish Beef Club, habe vor allem Wert auf Kreativität, Präsentation und Authentizität gelegt, heisst es in einer Mitteilung.

 

CIBC – ein exklusiver Club von Spitzenköchen

Der Chefs’ Irish Beef Club vereint seit 2004 über 80 internationale Sterne- und Gourmetköche als Botschafter für irisches Rindfleisch. Sie alle treffen sich regelmässig zum fachlichen Austausch untereinander und teilen ihre gemeinsame Vorliebe für Genuss und irisches Rindfleisch. Der Schweizer Club wurde 2012 gegründet und zählt 13 ausgezeichnete Küchenchefs als Mitglieder.

www.irishfood.ch/chefs-irish-beef-club

 


Spitzenkoch Harald Wohlfahrt übergibt die Schwarzwaldstube

Spitzenkoch Harald Wohlfahrt übergibt im Juni die Schwarzwaldstube, Deutschlands meistdekoriertes Sternerestaurant, an seinen langjährigen Souschef Torsten Michel

  

Eine Ära geht zu Ende: Nach 40 Jahren übergibt Spitzenkoch Harald Wohlfahrt im Juni das Drei-Sterne-Restaurant „Schwarzwaldstube“ in Baiersbronn an seinen langjährigen Souschef Torsten Michel. Der 39-jährige wurde seit mehr als einer Dekade auf diesen Moment vorbereitet.

Die Schwarzwaldstube ist das meistdekorierte Restaurant Deutschlands. Seit 25 Jahren verteidigt Wohlfahrt drei Sterne, die höchste Auszeichnung des Guide Michelin. Kein anderer Koch in Deutschland kann da mithalten. Fünf der zehn Dreisterneköche in Deutschland standen bei Wohlfahrt am Herd. Insgesamt 80 Sterne haben ihren Ursprung in seiner Küche.

 

Seit 2004 kocht der Dresdner Torsten Michel in der Schwarzwaldstube, bereits Ende 2005 hat Wohlfahrt ihn zu seinem Nachfolger auserkoren und akribisch auf diesen Schritt vorbereitet. Wohlfahrt fällt der Abschied von der Schwarzwaldstube schwer: „In der Schwarzwaldstube steckt mein ganzes Leben. So einfach ist es nicht, sich zu trennen.“ Michel will die Küche im Sinne Wohlfahrts weiterführen. Sein Anspruch: Die drei Sterne verteidigen. „Im Tagesgeschäft hat sich der Wechsel längst vollzogen“, sagt Michel.

Auch wenn Wohlfahrt die Schwarzwaldstube verlässt, dem Hotel Traube Tonbach, zu dem das Restaurant gehört, bleibt der Spitzenkoch erhalten. Zur Ruhe setzen will er sich nicht. Es gebe viele Ideen für die Zukunft, sagt Wohlfahrt.

Quelle: www.capital.de