A Zürs Grand Resort Zürserhof

Der Zürserhof *****s liegt im mondänen Skiort Zürs und ist seit Jahrzehnten der Inbegriff für luxuriöse Tage am Arlberg. Familie Skardarasy bietet in ihrem Ski- und Spa-Resort eine aussergewöhnlich herzliche, familiäre Atmosphäre, herausragenden Service und einen feinen Sinn für Stil und Eleganz. Dass in einem fünf Stern-Superior-Hotel alles geboten wird, was das Herz begehrt, davon kann der Gast ausgehen. Höchste Qualität und top Niveau auf der ganzen Linie zeichnen den Zürserhof aus. Das Interieur in den neuen Zimmern ist handverlesen. Den exklusivsten Komfort bieten die Suiten mit zwei Räumen. Offener Kamin im Wohnzimmer, Schrankraum, Vorzimmer mit Garderobe, separate Toilette. Einige Suiten können mit Doppelzimmern verbunden werden. Räume und Bäder sind individuell gestaltet und eingerichtet.

 

Das exklusive Ambiente und Behandlungen auf höchstem Niveau garantieren in der Aureus SPA auf 3'200 m2 wahrlich unvergessliche Mussestunden. Ein französischer Schönheitsspezialist bietet sein hochwertiges Produkt- und Serviceportfolio an. Ein schmeichelnder SPA-Duft begleitet den Zürserhof-Gast auf seiner Verwöhnreise durch das luxuriöse Aureus SPA mit Alpine Hamam, Ladies- und Private Spa, Infinity Whirlpool und einem Panorama-Ruheraum, wie ihn nur die erfahrensten Wellness-Experten einrichten können. Familien und kleinen Wellnessfans eröffnet sich mit dem Family SPA eine eigene Wellnesslandschaft.

Das Sportangebot (Fitnessstudio, Personal Coaching, Gymnastik, Multifunktionssporthalle, Outdoor-Programm, Tennishalle, Schwimmbad) zeigt sich ebenso vielseitig und exklusiv wie das Unterhaltungsprogramm.

 

Seit 70 Jahren prägt der Zürserhof den Arlberg – ein Haus, das kompromissloses Qualitätsbewusstsein, authentische Werte und zeitgemässen Komfort auf besondere Weise verbindet. Seit kurzem zählt das Grand Resort zu den «Leading Hotels of the World»: Die Lage direkt an der Piste, an einem der begehrtesten Plätze des Arlbergs, ist ebenso beeindruckend wie der unaufdringliche Luxus, mit dem das Hideaway internationale Gäste empfängt – eine Alpine Legende im mondänen Zürs.

 

Die legendäre Sonnenterrasse an der Piste ist ein lebendiger Treffpunkt, an dem alpiner Lifestyle, niveauvolle Genusskultur und stimmungsvolle Events zusammenkommen. Ob beim spontanen Einkehrschwung oder beim Entspannen im Liegestuhl – hier entfaltet sich jene Eleganz, die den Zürserhof so besonders macht.

Skifahrer schätzen die aussergewöhnliche Schneesicherheit bis weit in den April, die unbeschwerte Skitage ermöglichet, wenn andernorts bereits die Saison endet. Wer sein Erlebnis verfeinern möchte, lässt sich von persönlichen Skiguides begleiten, die massgeschneiderte Programme anbieten – vom Techniktraining bis hin zu geführten Touren durch den weichen Firnschnee. Der hauseigene Sportshop stellt perfekt vorbereitete Ausrüstung für den Frühlingsschnee bereit, und in der grosszügigen Tennis- und Basketballhalle findet man Raum für zusätzliche Bewegung abseits der Pisten. Das Resort folgt dem Prinzip des «Quiet Luxury» – einem zurückhaltenden, aber spürbar edlen Stil, den die Gastgeberfamilie Skardarasy seit Generationen kultiviert.

 

Im Zürserhof hat der Genuss oberste Priorität. So auch im Restaurant. Was dort von früh bis spät geboten wird, ist unvergleichlich.

 

Mit Roland Gorgosilich hat ein international profilierter Spitzenkoch die Leitung übernommen. Er schlägt die Brücke zwischen alpiner Gastfreundschaft und einer weltoffenen Küchenphilosophie. Neben Heurigenbuffet, Fondue Chinoise oder mediterranen Abenden lockt ein Galadinner mit einem verführerischen Dessertbuffet. Mit sagenhaften

200 exquisiten Käsespezialitäten aus der ganzen Welt ist das Käsebuffet jede Kostprobe wert. Die Küche kombiniert regionale Produkte mit Delikatessen aus aller Welt. Sie verbindet Leichtigkeit und Kreativität und bietet abwechslungsreiche Gerichte. Selbst einfachere Speisen werden liebevoll zubereitet. Der Weinkeller zählt mit seinen ausgesuchten Jahrgängen an Rot- und Weissweinen zu den besten im Alpenland. Im Zürserhof wird weniger Wert auf Auszeichnungen als auf zufriedene Gäste gelegt. So zieren die Küche des Hauses weder Sterne noch Hauben. Zum Ausklang des Abends geniesst der Gast an der holzgetäferten Hotelbar einen Cocktail, erlesene Spirituosen oder andere Köstlichkeiten.

 

leidenschaftonline.ch hat sich mit dem Küchenchef Roland Gorgosilich unterhalten.

 

- Was fasziniert Sie am Kochen?

Regionale Produkte von hochstehender Qualität, Kontinuität in der Küche und Experimentierfreude bilden das Fundament meiner Arbeit. Durch die Verbindung von traditionellen (Schmoren) und modernen Methoden (Sous-vide) entstehen aus lokalen Produkten völlig neue Geschmackserlebnisse. Mit unterschiedlichen Garflüssigkeiten oder Gewürzen für dieselbe Grundzutat zu experimentieren, um die Geschmackspalette zu erweitern, fasziniert mich.

  

- Welches Konzept verfolgen Sie mit Ihrer Küche? Wie bezeichnen Sie Ihren Kochstil?

Ich verbinde die französische Technik (das Spiel mit Butter, Weinreduktionen und feinen Saucen) mit der kräftigen, oft leicht süsslichen Würze der südafrikanischen Kap-Malaien-Küche. Die daraus resultierende internationale Mischung finde ich kulinarisch spannend.

  

- Sie waren im Aqua Ritz Carlton Wolfsburg bei Sven Elverfeld und Lothar Eiermann im Schlosshotel Friedrichsruhe. Was waren für Sie die prägendsten Erfahrungen in diesen Küchen?

Bei Lothar Eiermann lernte ich mit ganzen Tieren zu arbeiten. Legendär war sicherlich sein Gänseleber-Gugelhupf – eine Foie-Gras-Terrine, die in Gugelhupfform mit Gelée modelliert wird. Diese anspruchsvolle Verbindung von klassischer französischer Küche mit hoher Handwerkskunst wird bis heute im Wald- & Schlosshotel Friedrichsruhe serviert.

 

Sven Elverfeld hat diese seltene Gabe, hochkomplexe, fast schon mathematisch präzise Gerichte zu kreieren, die am Ende aber genau eine Sache tun: Spass machen.

Während andere Spitzenköche manchmal in die «intellektuelle Falle» tappen – wo man ein Gericht erst erklärt bekommen muss, um es zu verstehen – steht bei ihm das Geschmackserlebnis im Vordergrund. Seine Dekonstruktionen, wie etwa die legendäre Interpretation der «Currywurst», sind technisch brillant, verlieren dabei jedoch nie ihre Seele oder ihre Bodenhaftung. Man merkt einfach, dass dort jemand kocht, der trotz drei Sternen die Freude am puren Genuss nicht vergessen hat.

  

- Wie ist Ihr Verhältnis zu Luxuslebensmitteln (wie etwa Gänseleber…)?

Edelprodukte sind für mich frische Lebensmittel aus der Region. Fleisch von Tieren, welche nicht leiden mussten oder ein lokales Gemüse sind wichtige Grundzutaten. Damit einfache verständliche Gerichte zuzubereiten, das ist für mich hohe Gourmetküche.

- Trend auf dem Teller: Wohin geht die kulinarische Reise von Morgen? Und wie stehen Sie Trends generell gegenüber?

Die Reise geht hin zur klassischen Küche. Bekannte Produkte werden modern zubereitet. Fische etwa werden bei 1,5 °C und 80 bis 85 Prozent Luftfeuchtigkeit gereift. Durch kontrollierten Wasserentzug veredeln natürliche Enzyme das Fleisch, was zu einer festeren, fast marzipanartigen Konsistenz und einem intensiven, nicht fischigen Geschmack führt. Durch das Maturen wird die Haut ledrig, der Fisch verliert an Gewicht und der Geschmack konzentriert sich.

 

- Welcher Teller ist Ihr Favorit (Signiture)? Und warum?

Etwas Geschmortes. Eine Schulter mit einer dunklen Sauce, Wurzelgemüse, glasierten Zwiebeln und Kartoffelpüree. Sie schmeckt aromatisch, kräftig und tiefgründig nach Rind. Durch langes Schmoren wird feinfaserige Fleisch butterweich, saftig und zerfällt fast von selbst. Die dunkle Sauce bildet das aromatische Herzstück – konzentriert, kräftig. Zusammen ergibt das ein wohlig-warmes, deftiges Zusammenspiel aus salzigen, süssen und röstigen Noten.

Die Ochsenbacke schmeckt intensiv-aromatisch, nussig und butterweich. Durch das langsame Schmoren in Rotwein entsteht eine dunkle, kräftige Sauce, die perfekt mit dem saftigen Fleisch harmoniert. Der Geschmack ist kräftig, tiefgründig und leicht süsslich.

 

- Welches sind Ihre Ziele und welches Ihre Visionen?

Ich war in Südafrika einige Jahre in den kulinarischen Top 10. Daran würde ich gerne anknüpfen.

 

Derzeit ist die Coverzahl jedoch zu gross, um für die Küche kulinarisch ausgezeichnet zu werden. Mit 120 Gedecken ist es für die Küchenbrigade schwierig, jedes Gericht auf identisch hohem Niveau zu servieren.

www.zuerserhof.at

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